billard in amsterdam  
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d a r k r o o m  
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  c o n t a c t
  l i n k s
pegelstand elbe
 
 
„hier ist eine insel und ich habe das vergessen gesucht.“ i. bachmann

capsandiego, vieruhrfünfzehn, halbe treppe,
der observation ergeben bleiben wir
- auf dem geländer aus lieblingsmomenten - stehen
krebsen sätze seitwärts, lärmender rauch aus ablassventilen,
eine nacht wie eine braut, eine flotte, schaum schleppend
aus seinem matrosenkragen streckt cpt. nemo
eine linkische hand, rührt in perlen
champagner?

es gibt schlimmeres und diesen abend.
der kellner, sehr sanft, drückt die mündung
des zeigefingers beiseite
eine rechnung in die tasche.
nemos mütze - als er sich mit
gebügeltem händedruck verabschiedet
- verrutscht. wir ankern 10 grad, donnerstag, 20 minuten,
50 sekunden, ungewisse havarien, seit ich dich traf
bin ich auf dämmerung fixiert.

unter uns bohlenknirschen, brackwasserschlingern,
wieso glaubte ich dir, dass man im dunkel fast nichts wiegt
und fing doch nur ein entblößtes mätressenlächeln auf
cpt. nemo sprach über caraviaggio. der setzte licht

wie ein skalpell. rückt sie
matrosenkragen zurecht.

obgleich sie eine minute äußersten lächelns
gewährte, fürchtete ich deja-vus und pipettierte sätze
sie spie verwünschungen und spendete
dem müllschlund des containergotts
ein halbgefülltes bourbonfläschchen .

besser, man gibt jetzt
einen sechsstelligen code ein.
oder man ruft. vergiss. das feuer an bord. vielleicht ist das safe.
bevor du mich verlässt, könnten wir dem kellner
einen MOËT & CHANDON
abschwatzen, unter einem haufen schicksal
leben finden. doch ist,
niemandem bekannt zu sein,
einfacher.

es bleibt die nacht zu überholen
wie gern ich deinen blick öffnete

 
 
t o p