billard in amsterdam  
  l o u n g e
  v a b a n q u e
d a r k r o o m  
  d o c k
  c o n t a c t
  l i n k s
bay city
 
 
I’m not sorry, it’s human nature. ms. ciccione

sie bittet immer alle zum gebet.
wacht auf, nacht für nacht für wenig text
so ein stück rhythmus, achtel song.
obwohl niemand sich breitschlagen lässt,
in bay city kauften sie kate mackenzie,
eric clapton und sogar pavarotti. nur aus protest.

katholisch? schwarze spitze bebt,
der pralle busen auf und ab
eine bitch, empört sich die wirtin,
sagen sie ihr das. zuviel bühne, zu wenig beichtstuhl
solche art verbeugungen
im namen der muttergottes?

in detroit hat kaum einer
eine vorstellung davon,
dass sie, madonna
auf der ganzen nacht, der gesamten stadt,
allen geräuschen besteht,
sie alles ordert,
was bezahlbar ist.
endlich hält das thermometer still

wenn sie noch einmal anfangen müsste, mit
korsage, rosenkränzen, netzhandschuhen,
muss sie? nacht für nacht, für ein sandwich
das mädchen am buffet speichert die rechnung und starrt.
ein paar zeilen, die dann jeder schwule in der plüschecke
mit den lippen nachformen kann.
ms. ciccone derwischt nacht um nacht
wie ein goldfisch schnappen die nach luft.

es gibt keine abkürzungen.
niemand wird sich erinnern, wünscht sie, niemand wird
dann noch wissen, dass sie donuts verkauft hat,
sie madonna nur blond war und love don’t live here anymore,
morgens im bett mit sandra sang, die sie bernhard nannte.
sie weiß sich zu entziehen
in ihren bronzenen körper.

es gibt keine abkürzungen
kiss me. bitch. (repeat 3 times)

 
 
t o p