billard in amsterdam  
  l o u n g e
  v a b a n q u e
  d a r k r o o m
d o c k  
  c o n t a c t
  l i n k s
billard, amsterdam
 
 
seit wir in überfüllten u-bahnen
die frau mit dem fliegenden kopf
lasen, passte die asiatische grippe samt
turbulenzen besser in das nachfolgende chaos
als unser kichern auf dem bangkoker flughafen.
wir lernten einiges abzuwehren,
während privatsender
eine geisha interviewten
und kimonos an umstehende
passagiere verschenkten. ich wusste, du
dachtest daran, heimzugehen
und naschtest verschlafene comebacks,
zwischendurch
erinnert uns etwas an diese reise
karierte hemden im bullauge eines waschsalons
manchmal hallte es schottisch herüber
am strommast, es war die letzte sonnenfinsternis
des jahrtausends, ein dickes kind
das sich an seilen emporwand
als sei es süchtig oder eine schlingpflanze
in terminal vier, london heathrow
bestellte jemand fishcurry
es regnete, in pfützen spiegelten sich
silbrige gedanken. jarjarbinks lehnte
an einer weißen tasse.
gefühle wie knitterfalten
erinnerungen in wäschestärke
und destilliertes wasser getaucht
sorgen quer über den tisch gebügelt.

 
 
t o p